Oktober 3

Weser-Lippe-Giro Ultra Cycling

Radsport-Talentförderung OWL at it´s best…

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Tag 1 – (Tor-)Tour der Leiden, oder die Leichtigkeit des Radeln´s

Gestartet wurde in Südhemmern, bzw. Eickhorst, die Truppe fand dann letztendlich in Hille am Kanal zusammen.
Die erste Verletzung konnte aber schon vor Fahrtantritt verzeichnet werden, und zwar beim Bau von ein paar sexy Regenüberschuhen.

20161001-p1010967 20161009-img-20161003-wa0009 Der Übeltäter

Aber auch von diesem Dilemma ließen wir uns nicht aus der Bahn werfen, obwohl ernsthaft über einen Krankenhausaufenthalt samt Amputation nachgedacht wurde.
Auch Bagger und sonstige Baufahrzeuge stellten eine permanente Gefahr für Leib und Leben dar.

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Weiter ging es über den Weser-Lippe Radweg und bei Bad Holzhausen über´s Wiehengebirge.
Kurz vor der Gebirgsüberquerung jedoch trafen wir auf einen alten, verwirrten, aber generell hilfsbereiten Einheimischen, der uns auf Anfrage, ob er von uns ein Foto machen könne 4x anbot, dass wir ohne Probleme ein Foto von ihm machen könnten.
Nach „Klärung“ des Sachverhalts war er dann bereit mit uns auf´s Gruppenfoto zu kommen, aber auch das war nicht wirklich unser Ziel. Wer sollte wohl das Foto machen??
Aber nach diesen Wirrungen bescherte er uns dann doch noch ein hervorragendes  Bild.
Glücklicherweise sind wir noch geradeso mit auf´s Foto geraten.

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In Bünde beim Edeka fand das alljährliche Kinderfest samt Kinderschminken und Kinder-Olympiade statt.
Bei diesem Anblick hatte unser Capitano die glorreiche Idee, dass wir uns beim Kinderschminken doch auch ein „Tattoo stechen“ lassen könnten.
Dieser tolle Gedanke stiess natürlich anfangs auf wenig Gegenliebe, jedoch ist unser Capitano für seine Durchsetzungskraft weithin bekannt, und so mussten wir nun da durch.

Auch die Tattoo-Künstlerin selbst war zu Anfang sehr skeptisch, fand kurz darauf aber doch wohl gefallen daran, uns ein richtig cooles, brutales Abbild eines der schnellsten Flitzers im Tierreich, passend zu unserem Tempo, auf die Waden zu tackern.

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Die Kinder-Olympiade nutzten wir für diverse Getränkerunden und als Wahlverfahren für die Zimmeraufteilung, und was soll ich sagen, Tobi hatte das unverschämte Glück mit mir die Nächte verbringen zu dürfen. 😉

Nach diesem Abenteuer ging es weiter auf dem Weser-Lippe Radweg und einigen Höhenmetern später landeten wir in Lemgo, wo wir uns stärkten und unsere Leiber wieder auf Vordermann brachten.

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Insgesamt hatten wir am ersten Tag 90 km und 339 Höhenmeter überwunden.

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Mir hat´s gereicht…

Tag 2 – Tag des fast Ausfalls

Nach einem ausgiebigen und sehr reichhaltigen Frühstücks ging es auf die zweite Etappe unserer Tour, aber nicht sehr weit. Unweit von Lemgo hörte ich ein verdächtiges Geräusch und bemerkte ein leichtes Schlingern  am Hinterrad.
Unser Tour-Guide Krawallo entdeckte recht schnell eine gelöste Speicher und schnell war klar, das könnte, gerade an einem Sonntag, das frühe Ende der Reise für mich gewesen sein.

Telefonisch versuchten wir unser Glück bei zwei in der nähe ansässigen Fahrradwerkstätten.

Erster Versuch, Anrufbeantworter, zweiter Versuch, Fax-Gerät. Was nun??

Auf gut Glück und Tobis Intuition hin fuhren wir zu „Biker Bär“ in Spork, ein Glücksfall in unserer Situation, auch noch fast auf unserer Route gelegen.
Nach einem „Was nicht geht, gibt´s nicht!“ war klar, das könnte doch noch gut ausgehen.

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Nach ein wenig Improvisation, insgesamt drei getauschten Speichen, dem ein oder anderen Käffchen und der ein oder anderen Geschichte konnten wir unsere Reise fortsetzen.

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Nochmals vielen, vielen Dank an Wolle „Biker Bär“ Czarnecki.

Die nächste längere Rast machten wir am Schiedersee, notgedrungen etwas länger, da wir dort den einzigen heftigeren Regenschauer abwarteten.

Ca. 80 km und 369 Höhenmeter hatten wir an diesem Tag auf dem Tacho steh´n.

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Gegen Abend durften wir auch noch den glorreichen S04 siegen sehen – 4:0 gegen die Borussia aus Gladbach, welch ein Tag.

 

Tag 3 – Auf dem Weserradweg zum Hahler Hafen

Mit hohem Tempo, dem belgischen Kreisel sei Dank (oder auch unserer Dampflok Krawallo), rasten wir Richtung Rinteln, dort war für unseren Capitano Schluss. Familie geht halt vor.

Zwischendurch machten wir noch eine Pause bei SEHR „leckerem“ Kakao.

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In Rinteln futterten wir noch schnell gefühlte 65 Fischbrötchen.

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Ohne Macke ging es nun weiter Richtung Vlotho.
Nachdem uns das Wetter zum Ausziehen animiert und wir wieder aufgesattelt hatten, folgten wir einem rasenden E-Rentner im Windschatten. Als jedoch der Anstieg zu steil wurde, zog uns der motorisierte Kollege mit gleichbleibender Geschwindigkeit davon.

Bei 222,22 km auf unseren Tachos machten wir natürlich eine kleine Pause mit Belohnung.

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Vorletzte Station war die Schiffsmühle in Minden, immer wieder ein schönes Ausflugsziel.
Im Hahler Hafen gönnten wir uns mal richtig was feines, ´ne Currywurst.

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Das Tour-Abschluss-Bier gönnten wir uns wiederum beim Capitano.

Das waren dann nochmal gute 88 km und 104 Höhenmeter.

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Alles in allem eine tolle Tour und noch tollere Truppe.

Vielen Dank an Krawallo für die Planung und für mich auch als Gepäckträger…

Mit sportlichem Gruß

Dennis

Hier geht’s zu noch mehr Fotos…

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VeröffentlichtOktober 3, 2016 von Dennis in Kategorie "Radeln mit Tobi und Krawallo

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